Entdecken, Verkosten & Vernetzen Sie sich mit italienischen Produzenten in Wien
Free From & Premium Food in Wien, Österreich am 16. und 17. Juni 2026
© Carla Ulrich
Die diesjährige Slow Food Youth Akademie findet vom 27. Juli bis 2. August 2026 in Leipzig statt. Junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren sind eingeladen, sich mit innovativen Ansätzen für Ernährung, Landwirtschaft und Umweltschutz auseinanderzusetzen. Mit Exkursionen, Kochaktionen und Diskussionen sollen die regionale Lebensmittelproduktion sowie Zukunftsfragen zur Landwirtschaft unmittelbar erfahrbar werden.
© Aldi Süd
Nach drei Jahren Nur Nur Natur hat sich die neue Bio-Eigenmarke von Aldi Süd mit rund 55 nationalen Artikeln in den Regalen etabliert. Der Naturland-Anteil liegt nach Angaben des Discounters bei über 90 Prozent. Dabei stammen die meistverkauften Nur Nur Natur-Produkte im Jahr 2026 mehrheitlich aus dem Bereich der Backwaren.
Das Blutorangen-Sorbet von Rachelli verführt mit intensiv-fruchtigem Geschmack und wirkt erfrischend anders: Es überzeugt mit dem natürlichen Geschmack sonnengereifter Blutorangen aus Sizilien. Fein abgestimmt und wunderbar leicht – ein echtes Geschmackserlebnis in Demeter-Qualität. Für alle, die pure Frische lieben. Das Sorbet ist vegan und glutenfrei, erhältlich in der 125 ml Verpackung und in der 4,75 l GV-Box.
Herbaria startet mit seinen Bio-Feinschmecker-Gewürzen in eine neue Markenwelt. Das Sortiment präsentiert sich ab sofort in neuem Design und in der überarbeiteten Aromaschatzdose mit praktischem Drehverschluss. Die bekannten Namen, Rezepturen und die bewährte Qualität bleiben erhalten.
RedPop® Bio ist der kleine Rebell mit dem süßen Herzen und ein natürlicher Snack für unterwegs. Fest und knackig im Biss, mit fruchtigen Aromen und feinen Noten von Aprikose, Mango und Holunderblüte, fällt der Apfel im Regal durch seine leuchtende Farbe sofort ins Auge.
Die Biomolkerei Söbbeke startet im März 2026 eine Kooperation mit der Medienmarke Landlust. Zum Auftakt kommen die Joghurts Erdbeere-Himbeere und Orange-Sanddorn im 500-g-Mehrwegglas im exklusiven Landlust-Design in den Handel.
Legau, 26. Februar 2026, Frisch geröstet und frisch im Regal: Kaffeehersteller Rapunzel erweitert sein Sortiment um vier neue Sorten: Heldenkaffee mild als ganze Bohne, koffeinfreier Genuss und Herkunftskaffees aus Honduras und Peru. So geht bio-fairer Kaffeegenuss mit gutem Gewissen!
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Der britische High Court of Justice, das oberste Verwaltungsgericht für England und Wales, hat eine 2025 erlassene Durchführungsverordnung zu Neuer Gentechnik für „irrational“ und rechtswidrig erklärt. Die Verordnung basiere auf einer fehlerhaften rechtlichen Bewertung und die Folgen einer Aufhebung der Transparenz- und Kennzeichnungspflichten für geneditierte Pflanzen und Lebensmittel seien nicht ausreichend untersucht worden. Kritiker Neuer Gentechnik verweisen auf Parallelen der sogenannten ‚Precision Breeding‘-Verordnung zum aktuellen EU-Kommissionsvorschlag.
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Der Streit um die Weideprämie spitzt sich weiter zu: Nach einem neuen Referentenentwurf könnte die geplante Öko-Regelung zur Förderung der Weidehaltung gestrichen werden. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) wirft der Regierung nun „Wortbruch“ vor. Zusammen mit über 150 weiteren Verbänden und Organisationen hat sie ein Positionspapier veröffentlicht, in dem zur politischen Unterstützung der Weidehaltung aufgerufen wird.
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Im Jahr 2025 lernten insgesamt 4.620 Schülerinnen und Schüler an den Fachschulen der Land- und Forstwirtschaft sowie der Hauswirtschaft – ein leichtes Plus von 24 Lernenden gegenüber dem Vorjahr. Während an einjährigen Fachschulen die Zahl der Schüler um 147 stieg, sank diese an den zweijährigen Schulen um 123. Dies zeigen die Zahlen der Fachschulstatistik des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL).
Ab 27. September 2026 müssen alle im Markt befindlichen Waren den neuen Anforderungen der EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers Directive) der EU entsprechen, mit der die Regeln für Umweltaussagen und Nachhaltigkeitssiegel verschärft werden. Welche Besonderheiten die Umsetzung in Deutschland im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb mit sich bringt, steht im Mittelpunkt eines Frische-Seminars am 1. Juli.
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Die Versorgung des Ökolandbaus mit ausreichend ökologischem Saat- und Pflanzgut stellt die Branche vor Herausforderungen. Bisher dürfen Landwirte bei Engpässen auf konventionelles Saatgut zurückgreifen – im Jahr 2037 läuft diese Regelung allerdings aus. Wie lässt sich die Versorgung mit Bio-Saatgut sichern, bevor es zu Engpässen kommt? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Saatgut-Konferenz des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) am 7. und 8. Juli 2026 im Biohotel LindenGut bei Fulda.
Jedes Jahr besuchen Einkäufer, Distributoren, Einzelhändler und Fachleute der Lebensmittelbranche die Free From & Premium Food 2026 mit einem Ziel vor Augen: Produkte und Lieferanten mit einem breiten Sortiment an Produkten zu entdecken, die Eigenschaften wie allergenfrei, pflanzenbasiert, natürlich, biologisch, gentechnikfrei (GMO-frei), proteinreich und funktionelle Ernährung aufweisen. Die Messe bringt innovative Marken und Hersteller zusammen, die auf die wachsende Nachfrage nach gesünderen, transparenteren und bewusst ausgewählten Lebensmitteln reagieren.
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Verschiedene Bio-, Umwelt- und Landwirtschaftsorganisationen haben gemeinsam ein Statement veröffentlicht, in dem sie vor ‚regenerativem Greenwashing‘ in der EU-Politik und auf den Märkten warnen. Durch fehlende klare Standards berge das Label ‚regenerativ‘ die Gefahr, dass darunter auch umweltschädliche Praktiken vermarktet werden. Gleichzeitig könne dies die Glaubwürdigkeit tatsächlich nachhaltiger Agrarsysteme in Mitleidenschaft ziehen und Ressourcen von etablierten, kontrollierten Lösungen wie dem Ökolandbau ablenken.
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Bisher kontrollieren staatliche Stellen nicht systematisch, wie und in welchem Ausmaß sich Pestizide über die Luft verbreiten. Ein geplantes bundesweites Monitoring zur ‚Verfrachtung von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen über die Luft‘ durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sollte das ändern. Jetzt will Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer allerdings die Finanzierung streichen, berichten das Umweltinstitut München und das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft (BEL). Gegen den Stopp der Pestizid-Luftkontrollen haben die beiden Organisationen eine Petition gestartet.
© Sabine Bielmeier Die Präsidenten der Öko-Verbände Bioland und Naturland weisen zum Welttag der Bäuerinnen und Bauern am 1. Juni auf die Schlüsselrolle hin, die die ökologische Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit und den Erhalt der Lebensgrundlagen spielt. Die Leistungen, die Bio-Betriebe für Gesellschaft und Umwelt erbringen, sorgen für mehr Resilienz und schützen die Grundlagen der Lebensmittelerzeugung. Dafür müssen sie besser honoriert werden, betonen Jan Plagge und Eberhard Räder.
© Being Organic in EU Bio-Betriebe dürfen aufatmen: Ab sofort bleibt ihnen die überflüssige zusätzliche Kontrolle zu den Mindeststandards eines ‚guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustands‘ (GLÖZ) erspart. Mit Bio gelten sie als erfüllt. Lange hat sich die Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) gemeinsam mit weiteren Akteuren dafür eingesetzt. Nun ist der auf EU-Ebene erreichte Erfolg auch in nationale Vorgaben umgesetzt.
© S. Franz Wie wichtig Frauen für die Landwirtschaft sind und welche Chancen die Weidetierhaltung bietet, stand im Mittelpunkt eines von Aktion Agrar organisierten Workshops auf dem Glinder Ziegenhof nahe Magdeburg. Junge Frauen trafen sich dort mit Ziegenbäuerin Gitte Kutschbach, um Einblicke in den Alltag eines ökologischen Weidebetriebs zu gewinnen und über Herausforderungen für Frauen in der Branche zu sprechen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Weidejahres statt, das zugleich als Internationales Jahr der Frauen in der Landwirtschaft begangen wird.
Unter dem Motto ‚Frieden neu denken‘ treffen sich dieses Jahr Aktivisten und Bio-Branchenvertreter in der Akademie Schloss Kirchberg zum 9. World Organic Forum. Zum Auftakt des Events findet am Sonntag, 12. Juli ein Internationales Friedensfestival statt. Auch an den folgenden Konferenztagen vom 13. bis 15. Juli stehen die Themen ‚Frieden unter den Menschen‘ und ‚Frieden mit der Natur‘ im Mittelpunkt. Das Forum soll in einer gemeinsamen ‚Kirchberger Erklärung zum Weltfrieden‘ münden.
Am 16. und 17. Juni 2026 bietet die Free From & Premium Food Expo in Wien Einkäufern und Fachbesuchern weit mehr als nur ein traditionelles Messeerlebnis. Neben hunderten innovativen Ausstellern und Lieferanten erhalten Besucher Zugang zu einem umfangreichen Konferenzprogramm, das praxisnahe Markteinblicke, neue Verbrauchertrends und wertvolle Geschäftsstrategien vermittelt.
Der neue Branchenpodcast Foodynsider vom Symposium Essen und Trinken (SET) ist erfolgreich gestartet. Die ersten fünf Folgen haben über alle Plattformen hinweg mehr als 800 Streams erzielt. Den Auftakt machte Anfang April ein Gespräch zwischen SET-Geschäftsführer Edmund Pillekamp und bioPress-Herausgeber Erich Margrander über den Bio-Erfolg im Mainstream. Neue Episoden zu zentralen Zukunftsfragen der Lebensmittelbranche erscheinen wöchentlich am Donnerstag.
Erläuterungen zur Infografik:
Die landwirtschaftliche Nutzfläche belief sich 2025 auf rund 16,6 Millionen Hektar – dies entspricht etwa der Hälfte der Bodenfläche Deutschlands. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche lässt sich in drei Kategorien unterteilen: Ackerland, Dauergrünland und Dauerkulturen.
(v.l.n.r.) Johanna Hohensinner, Peter Kotzan (WIGEV), Andrea Ebner-Pladerer (Forum Österreich Isst Regional), Thomas Lindenthal (BOKU/FiBL), Peter Kadla (Bio-Lutz),
Foto: Christina Hein
Rund 2,5 Millionen Mahlzeiten werden in Österreich täglich außer Haus ausgegeben – in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Kantinen. Beim GV-Symposium 2026 von Bio Austria stand im Mittelpunkt, wie Gemeinschaftsverpflegung gesünder, nachhaltiger und wirtschaftlich tragfähig gestaltet werden kann.
© Armin Huber
Mit einem vollständigen und ausgewogenen Bio-Sortiment geht VOG – Home of apples in den letzten Abschnitt der Vermarktungssaison. Klassische Sorten, starke Marken und neue Angebote sollen die Bio-Apfelkategorie im Frühjahr und Sommer sichtbar halten und dem Handel Impulse für eine dynamische Obst- und Gemüseabteilung geben.